Marketing = Absatzförderung

Ziel und Zweck aller Aktivitäten von Marketing ist die Absatzförderung.

Diese und nur diese Funktion übernehmen die Marketing-Mitarbeiter und Führungskräfte innerhalb einer Unternehmung für den Erfolg des Ganzen.

Neben der bunten Werbung im Print und TV und der populären (Zusammen-)Arbeit mit trendigen Agenturen geht das zuweilen unter. Auch eine Webseite – deren Existenz ich unbedingt zurate – ist kein Selbstzweck. Sie dient dem Finden des Unternehmens, vermittelt den wichtigen ersten Eindruck für Kunden, Partner, Mitarbeiter und Wettbewerber. Dies Beispiel soll erinnern, wie viele Möglichkeiten es gibt, sein Geld zu investieren. Und seine Zeit. Was wiederum Geld bedeutet – denn darum geht es bei einem Unternehmen. Den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg sichern. Dafür benötigt es Kunden und Absatz (neben Positionierung im Markt, einem konkurrenzfähigem Produkt, einer Preispolitik, etc. über die Marketing-Ps schrieb ich bereits …).

Social Media Marketing

Die bekannten Marketingausprägungen wie Brand-, Direkt- und Dialogmarketing werden heute ergänzt um die zeitnahe, direkte und mittelbare Kommunikation mit dem Kunden zu Services, Leistungen und Produkte der Unternehmung (oder deren Mitarbeitern) über Soziale Netzwerke: Dem Social Media.  Diese wirkt über 4-Ebenen hin zu einer sozialen Auswahl, dem Social Casting im Web:

Information (Zukunft) + Kommunikation (Gegenwart) + Beziehung (Spirit, „Chemie“) +  Tagebuch/Chronik (Vergangenheit) = Social Media Netzwerke liefern Social Castings.

Auch Unternehmen können sich diesem Social Casting nicht entziehen. Und doch kann jeder Cent nur einmal ausgegeben, und jede Stunde nur einmal investiert werden. Was tun für kleine und mittlere Unternehmen?

Managementaufgabe Marketing

Im Marketing gelten die üblichen Regeln des Managements (auch): Planung, Durchführung und Kontrolle. Diese Aufgaben werden abgeleitet von der Strategie des Unternehmens – also dem langfristigen Ziel.

Social Media sollte entsprechend zielgerichtet budgetiert und geplant werden. Als dauerhafte Aktivität, oder regelmäßige oder wenigmalige.

Dient Sie dem Umsatz? der Mitarbeitergewinnung? einer Produktkommunikation? Servicefällen? – das Ziel und die Zielgruppe der Aktionen sollten prinzipiell geplant werden. Nicht jeder Detailschritt, aber wann, wer, wie lange auf welcher Plattform, mit vermutlich wem, worüber kommuniziert, schon.  Das setzt allerdings noch eine Überlegung zunächst voraus. Wen genau möchte ich in meiner Zielgruppe erreichen?

facebook ist regional stark mit Gruppen und am weitesten verbreitet, linkedIn und Xing sind fokussiert auf Business. Wie gehe ich vor? Einen HR-Mitarbeiter erreiche ich vermutlich anders als den Geschäftsführer – oder beide zusammen noch besser durch ein lokales Event, und doch muß ich oft erst Freunde finden und Kontakte knüpfen … .

Eine Analyse der eigenen Situation und Absicht führt zur Idee, das Konzept stellt dies in planerischer Absicht dar. Darin kann ich meine zeitlichen Ressourcen verteilen, die Mitarbeiter oder das Know-How festlegen, welches ich einsetzen möchte, die finanziellen Mittel budgetieren, die Verantwortungen zuweisen.
Dann den Inhalt und die Form abschätzen, die am ehesten meinem Ziel dienen und meine Zielgruppe erreichen wird.  Dieses Content, oder Inhaltemanagement ist wichtig. Meine Chronik wird in Sozialen Netzen genauso beurteilt, wie meine Versprechen an die Zukunft. Und dies ist sichtbar, meist ohne meinen direkten Einfluß. Und, ja, auch Suchmaschinen sollten Berücksichtigung finden. Nicht um jeden Preis, sondern in Bezug auf mein Ziel und meine Zielgruppe.

Letztlich bleibt die Kontrolle der Maßnahme. Ein Monitoring, eigene oder typische Zielparameter je nach Kommunikationsform (Like, Follower, Retweet etc.) lassen sich entwickeln. Auch hier gilt, nicht die Analyse ist das Ziel, sondern der Erfolg. Daran ist das Marketing zu messen.

Seminar 13032013 Facebook Twitter & Co

 

 

Previous post:

Next post: